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Die 7 besten
Rechnungs-Software
für Freelancer & Selbstständige
2026

Die 7 besten Rechnungs-Software für Freelancer & Selbstständige 2026

18 Min. LesezeitAktualisiert: 2. Januar 2026

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Executive Summary: Die wichtigsten Fakten auf einen Blick

7 Tools
Von kostenlos bis 99€/Monat
3 Kostenlos
Papierkram, invoiz, Debitoor
100% DSGVO
Alle Tools GoBD-zertifiziert

Unser Testsieger: sevDesk (4.3/5 Sterne, OMR Reviews) – Beste Gesamtlösung für Freelancer & KMU

Bester Free Plan: Papierkram – Komplett kostenlos mit Zeiterfassung & Projektmanagement

Beste DATEV-Integration: Lexoffice (4.4/5 Sterne, Capterra) – TÜV-zertifiziert für Steuerberater

Warum sollten Freelancer Rechnungs-Software statt Excel nutzen?

Die Antwort in 60 Sekunden: Rechnungs-Software spart durchschnittlich 5-8 Stunden pro Monat durch Automatisierung. Sie garantiert rechtssichere Rechnungen (GoBD-konform), verhindert Fehler bei der Mehrwertsteuerberechnung und erleichtert die Zusammenarbeit mit Steuerberatern durch DATEV-Export. Ab Januar 2025 ist die E-Rechnung für B2B-Transaktionen Pflicht – Excel kann das nicht leisten (Quelle: Heise.de, Dezember 2025).

⚠️ E-Rechnungs-Pflicht ab 2025: Seit dem 1. Januar 2025 müssen Unternehmen in Deutschland E-Rechnungen (XRechnung oder ZUGFeRD) empfangen können. Bis Ende 2026 sind noch Papier-Rechnungen erlaubt, ab 2027 nur noch bei Umsätzen unter 800.000€. Ab 2028 ist die E-Rechnung für alle B2B-Transaktionen verpflichtend (Quelle: DATEV, Januar 2025).

Die 5 größten Vorteile von Rechnungs-Software:

1. Zeitersparnis durch Automatisierung

Rechnungen in unter 60 Sekunden erstellen, wiederkehrende Rechnungen automatisch versenden, Zahlungseingänge automatisch abgleichen.

2. Rechtssicherheit (GoBD & DSGVO)

Alle vorgestellten Tools sind GoBD-zertifiziert und DSGVO-konform. Rechnungen werden unveränderbar archiviert, Belege werden 10 Jahre sicher aufbewahrt.

3. DATEV-Integration für Steuerberater

Direkter Export zu DATEV, Online-Zugriff für Steuerberater, automatisierte Umsatzsteuer-Voranmeldung (UStVA).

4. Fehlerfreie Rechnungen

Automatische Berechnung von Netto, Brutto, MwSt. Pflichtangaben werden nicht vergessen (Steuernummer, Kleinunternehmer-Hinweis).

5. Finanzübersicht in Echtzeit

Dashboard mit offenen Rechnungen, Umsatz-Prognosen, Steuervorauszahlungen – alles auf einen Blick.

Welche Rechnungs-Software für Freelancer ist die beste 2026?

Die beste Rechnungs-Software hängt von Ihren Anforderungen ab. sevDesk (4.3/5 Sterne, OMR Reviews) führt im Gesamtranking durch starke Automatisierung und Banking-Integration. Lexoffice (4.4/5 Sterne, Capterra) punktet mit TÜV-Zertifizierung für Steuerberater-Zusammenarbeit. Papierkram bietet einen 100% kostenlosen Basic-Plan ideal für Solo-Freelancer. Nachfolgend finden Sie die detaillierte Analyse aller 7 Tools mit Preisen, Features und Vor-/Nachteilen (Quellen: G2, Capterra, Trusted.de, Stand: Januar 2026).

1. sevDesk – Der Marktführer für Freelancer & KMU

4.3/5 Sterne(OMR Reviews, 273 Bewertungen)
Ab
8,90€
/Monat

sevDesk ist die meistgenutzte Rechnungs-Software in Deutschland (laut Trusted.de mit 12.562 Bewertungen, Stand: Dezember 2025). Die Cloud-Lösung überzeugt durch eine intuitive Benutzeroberfläche, intelligente Belegerfassung per App und umfassende Automatisierung. Besonders stark: Die nahtlose Integration mit über 4.000 Banken und die direkte ELSTER-Anbindung für Steuer-Voranmeldungen.

Stärken von sevDesk

  • Intelligente OCR-Texterkennung für Belege (AI-gestützt)
  • Unbegrenzte Rechnungen in allen Tarifen
  • Automatische Zahlungsabgleiche mit 4.000+ Banken
  • DATEV-Export & Steuerberater-Zugang inklusive
  • E-Rechnungen (XRechnung & ZUGFeRD) bereits integriert
  • Mobile Apps für iOS & Android mit Belegscanner
  • Warenwirtschaft als Add-on verfügbar (ab 42,90€)

Schwächen von sevDesk

  • Gelegentliche Bugs nach UI-Updates (laut Capterra)
  • Support teilweise langsam bei komplexen Problemen
  • DATEV-Export manchmal fehlerhaft (Nutzer-Feedback 2025)
  • Automatische Verlängerungen ohne klare Benachrichtigung

💡 Perfekt für:

Freelancer, Selbstständige, GmbHs und kleine Unternehmen (bis 20 Mitarbeiter), die eine All-in-One-Lösung mit starker Automatisierung suchen.

Rechnung
8,90€
/Monat (24 Monate)
  • ✓ Unbegrenzte Rechnungen
  • ✓ E-Rechnungen (XRechnung)
  • ✓ DATEV-Export
  • ✓ Zahlungserinnerungen
Empfohlen
Buchhaltung
19,90€
/Monat (24 Monate)
  • ✓ Alles aus "Rechnung"
  • ✓ EÜR & GuV
  • ✓ UStVA mit ELSTER
  • ✓ Online-Banking (4.000+ Banken)
  • ✓ Anlagenverwaltung
Buchhaltung Pro
27,90€
/Monat (24 Monate)
  • ✓ Alles aus "Buchhaltung"
  • ✓ Kostenstellen
  • ✓ BWA (Betriebsanalyse)
  • ✓ REST-API

2. Lexoffice – TÜV-zertifiziert für Steuerberater

4.4/5 Sterne(Capterra, 24 Bewertungen)
Ab
7,90€
/Monat

Lexoffice (seit September 2024 als Lexware Office vermarktet) ist die erste TÜV-zertifizierte Online-Buchhaltungssoftware Deutschlands und besonders bei Steuerberatern beliebt. Die Software punktet mit exzellenter Benutzerfreundlichkeit, automatisiertem Bankabgleich und der nahtlosen ELSTER-Integration. Über 50.000 Steuerberater nutzen Lexoffice für die Zusammenarbeit mit ihren Mandanten (Quelle: Lexware.de, Dezember 2025).

Stärken von Lexoffice

  • TÜV SÜD-Zertifizierung & höchste Sicherheitsstandards
  • Automatischer Bankabgleich (37 große Banken)
  • DATEV-Export & Steuerberater-Zugang ohne Aufpreis
  • Intuitive Benutzeroberfläche (auch für Anfänger)
  • Lohnabrechnung als optionales Modul (ab 11,90€)
  • 30 Tage kostenlose Testphase (XL-Version)

Schwächen von Lexoffice

  • Nur Euro-Rechnungen (keine Fremdwährungen)
  • Begrenzte Anpassungsmöglichkeiten für Rechnungsvorlagen
  • Kein Postversand von Rechnungen (nur E-Mail/Download)
  • Support manchmal langsam (laut Capterra-Reviews)

💡 Perfekt für:

Selbstständige, Freiberufler und kleine Unternehmen, die Wert auf TÜV-Zertifizierung und enge Zusammenarbeit mit Steuerberatern legen.

S
7,90€
/Monat
  • ✓ Belegerfassung
  • ✓ Banking
  • ✓ Steuerberater-Zugang
M
12,90€
/Monat
  • ✓ Alles aus S
  • ✓ Rechnungen
  • ✓ Mahnwesen
Beliebt
L
21,90€
/Monat
  • ✓ Alles aus M
  • ✓ EÜR & GuV
  • ✓ UStVA
  • ✓ Kassenbuch
XL
32,90€
/Monat
  • ✓ Alles aus L
  • ✓ Abo-Rechnungen
  • ✓ Public API
  • ✓ XRechnung

3. FastBill – Ideal für Online-Händler

4.2/5 Sterne(Trustpilot, 61 Bewertungen)
Ab
9€
/Monat

FastBill (2011 gegründet, 2021 von Freshbooks übernommen) ist spezialisiert auf Online-Händler und Service-Dienstleister. Die Software glänzt durch flexible Rechnungsvorlagen, starke E-Commerce-Integrationen (WooCommerce, Shopify) und eine ausgezeichnete Zeiterfassung für projektbasiertes Arbeiten. 70% der Trustpilot-Bewertungen sind 5 Sterne (Stand: Dezember 2025).

Stärken von FastBill

  • Sehr flexibler Rechnungs-Editor (beste Anpassungsmöglichkeiten)
  • Starke E-Commerce-Integrationen (WooCommerce, Shopify)
  • Integrierte Zeiterfassung mit Stoppuhr-Funktion
  • Automatische Belegerkennung (PDF-Upload)
  • DATEV-Connect & CentralStationCRM-Integration
  • XRechnung & englischsprachige Rechnungen möglich

Schwächen von FastBill

  • Kein Kassenbuch & keine Anlagenverwaltung
  • EÜR/GuV nur mit teurem "Premium+" Tarif (mit Steuerberater)
  • Automatisches Mahnwesen als kostenpflichtiges Add-on
  • Teuer für Unternehmen mit hohem Belegaufkommen

💡 Perfekt für:

Online-Händler (Shopify, WooCommerce), Agenturen und Freelancer mit projektbasierter Abrechnung und Zeiterfassung.

Solo
10€
/Monat
  • ✓ Rechnungen & Belege
  • ✓ Banking (Read-only)
  • ✓ UStVA
  • ✓ Zeiterfassung
Plus
15€
/Monat
  • ✓ Alles aus Solo
  • ✓ Überweisungen
  • ✓ Fremdwährungen
  • ✓ Online-Rechnungen
Pro
30€
/Monat
  • ✓ Alles aus Plus
  • ✓ 3 Nutzer
  • ✓ DATEV-Interface
  • ✓ 5 Bankkonten

4. Billomat – Solide Basis-Lösung

3.9/5 Sterne(Trusted.de, 624 Bewertungen) | Ab 19€/Monat

Billomat (seit 2007) bietet solide Rechnungsfunktionen mit Multi-Währungs-Support und automatischem Mahnwesen. Die Benutzeroberfläche wirkt etwas veraltet, aber die Funktionalität ist zuverlässig. Besonders: Flexible Dashboard-Widgets für individuelle Übersichten.

✓ Multi-Währung | ✓ Automatische Mahnungen | ✓ DATEV & Agenda Export | ✗ Keine GuV/Bilanz | ✗ Kein Kassenbuch

5. Papierkram – Kostenlos für Solo-Freelancer

3.6/5 Sterne(Qonto Rating) | 100% KOSTENLOS

Papierkram überzeugt mit einem dauerhaft kostenlosen Basic-Plan inkl. Rechnungen, Zeiterfassung und Projektmanagement. Perfekt für Gründer und Solo-Selbstständige. Die Paid-Versionen (ab 9,90€) bieten GoBD-Konformität und DATEV-Export.

✓ 100% kostenlos (Basic) | ✓ Zeiterfassung | ✓ Intuitive Bedienung | ✗ Keine automatische Belegerfassung | ✗ Kein API

6. invoiz – Kostenlos bis 17.500€ Umsatz

4.4/5 Sterne(Qonto Rating, Trusted.de) | KOSTENLOS

invoiz (von Buhl Data) bietet einen kostenlosen Plan für Jahresumsätze bis 17.500€ – ideal für Kleinunternehmer. Die Mobile App ist besonders benutzerfreundlich. Allerdings fehlt die automatische Texterkennung für Belege (manueller Aufwand).

✓ Kostenlos bis 17.5k€ | ✓ Mobile App (iOS/Android) | ✓ Dashboard & Finanzberichte | ✗ Keine Texterkennung | ✗ Nur Jahresabrechnung

7. Debitoor (SumUp Rechnungen) – International

3.8/5 Sterne(Capterra) | Ab 8€/Monat

Debitoor wurde 2021 in SumUp Rechnungen integriert. Bietet nahtlose Zahlungsabwicklung mit SumUp-Kartenlesern und ist international ausgerichtet. Achtung: Nutzer berichten von sinkendem Support-Qualität nach der Übernahme (Capterra, 2025).

✓ Internationale Rechnungen | ✓ Zahlungs-Integration (Karte, PayPal) | ✓ Mobile Apps | ✗ Support-Probleme | ✗ Funktionseinschränkungen

Was kostet Rechnungs-Software für Freelancer 2026?

Die Preise variieren zwischen 0€ (kostenlose Basis-Pläne) und 99€/Monat (Enterprise-Lösungen). Die meisten Freelancer zahlen 10-30€/Monat für eine professionelle Lösung mit DATEV-Integration, E-Rechnungen und Buchhaltungsfunktionen. Kostenlose Optionen existieren (Papierkram, invoiz), haben aber Einschränkungen bei Features oder Umsatzgrenzen. Nachfolgend der vollständige Preisvergleich aller 7 Tools mit Free Plans, Starter-Tarifen und Professional-Paketen (Stand: Januar 2026, Preise von offiziellen Anbieter-Websites).

ToolFree PlanStarter (Basis)ProfessionalBesonderheiten
sevDesk8,90€ (Rechnung)19,90€ (Buchhaltung)Warenwirtschaft: 42,90€
Lexoffice7,90€ (S)21,90€ (L)XL: 32,90€ (API, XRechnung)
FastBill10€ (Solo)30€ (Pro)Premium: 59€ (Automation)
Billomat21€ (Professional)36€ (Business)Enterprise: 99€
Papierkram✅ Free10€ (Pro+)25€ (Team)Business: 50€ (20 User)
invoiz✅ Free (bis 17,5k€)19€ (Standard)39€ (Unlimited)Nur Jahresabrechnung
Debitoor✅ Free (4 Rechnungen)8€ (Pro)Preis auf Anfrage1,25-2,5% Transaktionsgebühr

💡 Preis-Tipp: Alle Tools bieten Rabatte bei Jahresabrechnung (10-25%). sevDesk, Lexoffice und FastBill haben häufig Neukunden-Aktionen (bis zu 70% Rabatt für die ersten 3 Monate).

Welche Rechnungs-Software passt zu welchem Freelancer-Typ?

👤Solo-Freelancer (0-10 Rechnungen/Monat)

Budget: 0-500€/Jahr
Hauptziel: Einfachheit, Zeitersparnis
🥇 Empfehlung: Papierkram (Free)
  • ✓ 100% kostenlos mit Zeiterfassung
  • ✓ Keine Begrenzung bei Rechnungen
  • ✓ Intuitive Bedienung ohne Schulung
🥈 Alternative: invoiz (Free)
  • ✓ Kostenlos bis 17.500€ Jahresumsatz
  • ✓ Mobile App für unterwegs
  • ✗ Kein DATEV-Export (nur als Paid-Feature)

📈Wachsende Freelancer (10-50 Rechnungen/Monat)

Budget: 100-300€/Monat
Hauptziel: Automatisierung, DATEV-Export
🥇 Empfehlung: sevDesk (Buchhaltung)
  • ✓ 19,90€/Monat – beste Preis-Leistung
  • ✓ EÜR, UStVA, ELSTER integriert
  • ✓ 4.000+ Bankverbindungen
🥈 Alternative: Lexoffice (L)
  • ✓ 21,90€/Monat – TÜV-zertifiziert
  • ✓ Exzellenter Steuerberater-Support
  • ✗ Keine Fremdwährungen

🏢Kleine Agentur (50+ Rechnungen/Monat)

Budget: 300-1.000€/Monat
Hauptziel: Multi-User, Projektabrechnung
🥇 Empfehlung: FastBill (Pro)
  • ✓ 30€/Monat für 3 Nutzer
  • ✓ Zeiterfassung & Projektabrechnung
  • ✓ E-Commerce-Integrationen (Shopify)
🥈 Alternative: sevDesk (Buchhaltung Pro)
  • ✓ 27,90€/Monat + 5,90€ pro Extra-User
  • ✓ BWA & Kostenstellen
  • ✓ REST-API für Integrationen

💼Steuerberater-Integration (DATEV)

Budget: beliebig
Hauptziel: Nahtloser DATEV-Export
🥇 Empfehlung: Lexoffice (alle Tarife)
  • ✓ TÜV-zertifiziert & von 50.000+ Steuerberatern genutzt
  • ✓ Direkte DATEV-Schnittstelle ohne Aufpreis
  • ✓ Kostenloser Steuerberater-Zugang (ab S-Tarif)
🥈 Alternative: sevDesk (alle Tarife)
  • ✓ DATEV-Export inkl. (auch im 8,90€-Tarif)
  • ✗ DATEV-Export manchmal fehlerhaft (laut Nutzer-Feedback)

Was MUSS eine Rechnungs-Software 2026 können?

✅ Pflicht-Features (ohne geht es nicht):

E-Rechnungen (XRechnung & ZUGFeRD)

Ab 2025 Pflicht für B2B-Transaktionen. Alle 7 Tools unterstützen dies.

GoBD-Zertifizierung

Rechtssichere Archivierung für 10 Jahre. Unveränderbare Rechnungsnummern.

DSGVO-Konformität

Deutsche Server, verschlüsselte Übertragung, Datenschutz-Zertifikat.

Automatische MwSt.-Berechnung

Netto/Brutto-Umrechnung, Kleinunternehmer-Regelung, EU-Reverse-Charge.

DATEV-Export

Für Steuerberater-Zusammenarbeit unerlässlich. Alle 7 Tools bieten dies.

Banking-Integration

Automatischer Zahlungsabgleich spart 2-3 Stunden/Monat.

⭐ Nice-to-Have Features (Bonus-Punkte):

  • OCR-Belegerfassung: Automatische Texterkennung spart 50% der Zeit bei Belegen (sevDesk, Lexoffice, FastBill)
  • Zeiterfassung: Für projektbasierte Abrechnung (Papierkram, FastBill, sevDesk)
  • Multi-Währung: Für internationale Kunden (FastBill, Billomat, Debitoor)
  • API-Zugang: Für Custom-Integrationen (sevDesk Pro, Lexoffice XL, Billomat)
  • Mahnwesen: Automatische Zahlungserinnerungen (alle außer invoiz Free)

Welche Fragen stellen Freelancer zu Rechnungs-Software am häufigsten?

Die 10 häufigsten Fragen drehen sich um Kosten, DSGVO-Konformität, E-Rechnungs-Pflicht ab 2025 und DATEV-Integration. Freelancer wollen wissen: Ist eine Software Pflicht? Was kostet sie? Sind meine Daten sicher? Kann ich kostenlos starten? Nachfolgend finden Sie ausführliche Antworten auf alle wichtigen Fragen rund um Rechnungs-Software mit Quellenangaben und konkreten Beispielen (basierend auf Support-Dokumentationen, GoBD-Richtlinien und Nutzerfeedback von G2, Capterra, Trusted.de).

1. Ist eine Rechnungs-Software Pflicht in Deutschland?

Nein, eine Rechnungs-Software ist nicht gesetzlich vorgeschrieben. Sie können Rechnungen auch mit Word, Excel oder handschriftlich erstellen. Allerdings müssen Sie die gesetzlichen Pflichtangaben (§ 14 UStG) einhalten und Rechnungen GoBD-konform archivieren (10 Jahre unveränderbar). Eine Software automatisiert diese Anforderungen und verhindert Fehler.

Quelle: BMF.de, GoBD-Richtlinie 2025

2. Was kostet Rechnungs-Software durchschnittlich?

Durchschnittlich zwischen 10-30€/Monat für Freelancer. Kostenlose Optionen (Papierkram, invoiz) sind verfügbar, haben aber Einschränkungen (z.B. keine DATEV-Integration oder begrenzte Features). Der Sweet-Spot liegt bei 15-25€/Monat für Rechnungen + Buchhaltung + DATEV-Export.

Quelle: Preisvergleich aller 7 Tools (Stand: Januar 2026)

3. Sind die Tools DSGVO-konform?

Ja, alle 7 vorgestellten Tools sind DSGVO-konform. Sie hosten Daten auf deutschen Servern (z.B. sevDesk, Lexoffice) oder nutzen EU-Server mit DSGVO-Zertifizierung. Wichtig: Prüfen Sie in den Datenschutz-Einstellungen, welche Drittanbieter-Integrationen aktiviert sind (z.B. Zapier, Google Analytics).

Quelle: Datenschutz-Erklärungen der Anbieter (geprüft Dezember 2025)

4. Kann ich von Excel zu einer Software wechseln?

Ja, alle Tools ermöglichen CSV-Import für Kundendaten und Produkte. Historische Rechnungen müssen Sie manuell hochladen (als PDF) oder neu erstellen. Der Umstieg dauert 1-3 Stunden, abhängig von der Datenmenge. Tipp: Starten Sie zum Jahreswechsel, um saubere Buchhaltung ab Januar zu haben.

Quelle: Support-Dokumentationen von sevDesk, Lexoffice, FastBill

5. Welche Software hat die beste Mobile App?

invoiz und sevDesk führen bei Mobile Apps (iOS & Android). invoiz wurde speziell für Mobile-First entwickelt (4.5/5 auf App Store). sevDesk bietet starke Belegerfassung per Kamera-Scan. Papierkram hat keine native App, funktioniert aber gut im Mobile-Browser.

Quelle: App Store & Google Play Reviews (Stand: Dezember 2025)

6. Wie sicher sind meine Daten in der Cloud?

Sehr sicher – aber prüfen Sie folgende Punkte: (1) Deutsche/EU-Server (DSGVO-konform), (2) TLS-Verschlüsselung für Datenübertragung (256-Bit), (3) ISO 27001 oder TÜV-Zertifizierung (Lexoffice hat beides), (4) Tägliche Backups. Alle 7 Tools erfüllen diese Standards.

Quelle: Sicherheits-Audits der Anbieter (Trusted.de, OMR Reviews)

7. Was passiert, wenn ich den Anbieter wechseln will?

Alle Tools bieten DATEV-Export oder CSV-Export für Rechnungen/Kontakte. Historische Rechnungen bleiben 10 Jahre archiviert (GoBD). Sie können jederzeit einen Daten-Export anfordern und zu einem anderen Tool wechseln. Achtung: API-Integrationen müssen neu eingerichtet werden.

Quelle: AGB & Migrations-Guides der Anbieter

8. Unterstützen die Tools Kleinunternehmer-Regelung (§19 UStG)?

Ja, alle 7 Tools unterstützen die Kleinunternehmer-Regelung. Sie können in den Einstellungen "Kleinunternehmer" aktivieren. Die Software fügt dann automatisch den Hinweis auf § 19 UStG ein und berechnet keine Mehrwertsteuer auf Rechnungen.

Quelle: Offizielle Feature-Listen (sevDesk, Lexoffice, FastBill, etc.)

9. Kann ich Rechnungen auch per Post verschicken?

Ja, aber nicht alle Tools bieten dies direkt an. sevDesk bietet integrierten Postversand (3,90€ pro Brief). Lexoffice und FastBill nicht. Alternativ können Sie Drittanbieter wie PixelLetter (mit Billomat integriert) nutzen oder Rechnungen als PDF herunterladen und selbst ausdrucken.

Quelle: Feature-Vergleich (Trusted.de, Dezember 2025)

10. Lohnt sich die Investition in Rechnungs-Software wirklich?

Ja – ROI nach 2-3 Monaten typisch. Zeitersparnis: 5-8 Stunden/Monat (Wert: 200-400€ bei 50€ Stundenlohn). Fehlerreduktion: 80% weniger Reklamationen (laut sevDesk-Kundenbefragung). Steuerberater-Kosten sinken um 20-30%, da Daten bereits digital aufbereitet sind.

Quelle: Nucleus Research Study 2025, sevDesk Kundenbefragung 2025

Fazit: Welche Rechnungs-Software ist die Beste für Sie?

🏆 Testsieger (Gesamtwertung): sevDesk

Beste Kombination aus Features, Benutzerfreundlichkeit und Preis-Leistung. 4.3/5 Sterne, 12.562 Bewertungen. Ideal für Freelancer & KMU. 19,90€/Monat für Buchhaltung-Tarif.

🥈 Beste DATEV-Integration: Lexoffice

TÜV-zertifiziert, von 50.000+ Steuerberatern genutzt. Exzellente Zusammenarbeit mit Steuerberatern. 21,90€/Monat für L-Tarif mit EÜR & UStVA.

🥉 Bester Free Plan: Papierkram

100% kostenlos mit Rechnungen, Zeiterfassung & Projektmanagement. Keine Begrenzung bei Rechnungen. Perfekt für Solo-Freelancer. 0€/Monat.

Unsere Empfehlung: Nutzen Sie die kostenlosen Testphasen (14-30 Tage) und vergleichen Sie mindestens 2-3 Tools. Achten Sie auf E-Rechnungs-Support (Pflicht ab 2025), DATEV-Integration und Ihre spezifischen Anforderungen (Zeiterfassung, Multi-Währung, etc.).

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Quellen & Weiterführende Links

1. sevDesk – Offizielle Website: sevdesk.de/preise

2. sevDesk Reviews – OMR Reviews (273 Bewertungen, 4.3/5): omr.com/reviews/sevdesk

3. sevDesk Reviews – Trusted.de (12.562 Bewertungen): trusted.de/sevdesk

4. Lexoffice – Offizielle Website: lexware.de/preise

5. Lexoffice Reviews – Capterra (24 Bewertungen, 4.4/5): capterra.com/lexoffice

6. FastBill – Offizielle Website: fastbill.com

7. FastBill Reviews – Trustpilot (61 Bewertungen, 4.2/5): trustpilot.com/fastbill

8. Billomat Reviews – Trusted.de (624 Bewertungen, 3.9/5): trusted.de/billomat

9. Papierkram – Offizielle Website: papierkram.de

10. invoiz – Offizielle Website: invoiz.de

11. Debitoor/SumUp – Offizielle Website: debitoor.de

12. E-Rechnungs-Pflicht Deutschland – Heise.de Ratgeber: heise.de/e-rechnung

13. DATEV E-Rechnungsplattform: datev.de/e-rechnung

14. GoBD-Richtlinie 2025 – Bundesfinanzministerium: bundesfinanzministerium.de

15. Rechnungssoftware Vergleich – Handelsblatt: handelsblatt.com/vergleich

16. Buchhaltungssoftware Vergleich – Für-Gründer.de: fuer-gruender.de

KI
Über den Autor

Kevin Ihling

Kevin Ihling ist Leiter Instandhaltung und hilft mit SaaS Blogger Elite Unternehmen bei der richtigen Software-Auswahl. Seine Recherchen basieren auf offiziellen Quellen, Nutzerbewertungen und eigenen Erfahrungen mit Software im Berufsalltag.